Gelingt die Überraschung?

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Oktober 2015

Es ist das Topspel des 5.Spieltags, wenn Drittligist TTC GW Bad Hamm am Sonntagnachmittag um 15 Uhr ( Hammonense-Sporthalle) als Tabellenvierter auf den Zweitplatzierten Hertha BSC Berlin trifft.

Will wieder zuschlagen: Bernd Ahrens

Die Berliner galten vor der Saison als einer der drei großen Favoriten auf den Zweitligaaufstieg: Diesen Vorschusslorbeeren konnte das Team bislang gerecht werden, auch wenn man beim derzeitigen Klassenprimus, dem 1.FC Köln, eine sehr knappe Niederlage einstecken musste. Alle anderen drei Spiele brachten ungefährdete Siege.

Ohne auszumachenden Schwachpunkt werden die Hauptstädter so am Sonntag in der Hammonense-Sporthalle erscheinen und bestrebt sein, nicht mehr Boden auf die Kölner zu verlieren. Mit Deniz Aydin und dem ehemaligen Jungen-Nationalspieler Arne Hölter bietet der Gast ein vorderes Duo auf, dass Gerrit Engemann und Kim Doyub vor schwierige Aufgaben stellt. Mit 5:1 und 4:2-Einzelbilanzen können sie die Favoritenrolle gegenüber den Hammern nicht von sich weisen. Auch unten sind Sebastian Borchardt und Andy Römhild zu den starken Spielern in diesem Paarkeuz zu rechnen. Illia Barbolin, der auch in dieser Begegnung Henning Zeptner ersetzen wird, muss da schon eine Topleistung bringen, um die Berliner in Schach zu halten und seine bis dato weiße Weste zu behalten. Bernd Ahrens konnte bisher in jeder Partie punkten, sodass er auch diesmal wieder bemüht sein wird, sich in die Siegerliste einzutragen.

„ Unsere bisherigen vier Begegnungen gingen sämtlichst über die volle Distanz. Schaffen wir dies erneut, haben wir eine gute Leistung gezeigt und können vielleicht einen Zähler retten“, gibt Mannschaftsführer und Spielertrainer Bernd Ahrens als Zielsetzung einen Punktgewinn aus. Dies kann klappen, wenn oben gepunktet wird und unten ein Übergewicht erzielt wird. Dass die Doppel, die bei den Grünweißen bislang gut funktioniert haben, erneut stechen müssen, ist klar, weiß man doch, dass hier auch gegen einen so starken Gegner wie die Berliner einiges möglich ist.