II. Herren - NRW-Liga

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 04. November 2018

v.l.n.r.: Martin Vatheuer, Thomas Jäggle, Henning Zeptner, Uwe Witte, Christopher Hilbig, Niklas Ostrowski (es fehlen: Henk van Spanje, Stefan Fuchs und Bernd Sonntag)

Link: Tabelle und Spielplan der NRW-Liga

Die Zweite hat den Klassenerhalt zum Ziel und elf Akteure im Köcher

Nachdem der Aufstieg aus der Verbandsliga ob des flexiblen Einsatzes von Henning Zeptner und Bernd Ahrens, die am oberen Paarkreuz nicht ein einziges Mal als Verlierer den Tisch verließen, relativ sicher eingefahren werden konnte, wird es in der NRW-Liga von Anfang an gegen den Abstieg gehen. Aufgrund der Strukturänderung der Spielklassen innerhalb des WTTV kommt es schon nach der kommenden Saison zu einem erhöhten Abstieg. Dies führt dazu, dass gleich die letzten vier Mannschaften der Tabelle den Gang in die Verbandsliga werden gehen müssen.

„Nach drei Spielzeiten soll es nur noch zwei statt drei NRW-Ligen geben, nur noch vier statt sechs Verbandsligen und lediglich noch acht statt 12 Landesligen. Man möchte wohl mehr Mannschaften in die unteren Ligen bringen“, ist Mannschaftsführer Martin Vatheuer erst einmal nicht begeistert über die Verdopplung der Anzahl der Absteiger.

Wie schon im Vorjahr wird die Zweite durch Henning Zeptner wieder in möglichst vielen Spielen von oben verstärkt. „Henning ist natürlich auch in der NRW-Liga eine Bank am oberen Paarkreuz, sodass wir möglichst viele Zähler holen sollten, wenn er mit an Bord ist“, ist es laut Vatheuer „keine Selbstverständlichkeit, dass Henning sich so vereinsdienlich zeigt.“ 

Ein Altbekannter wird hoffentlich ebenso möglichst viele Einsätze bekommen können: Der Niederländer Henk van Spanje streift zum insgesamt vierten Mal in seiner Karriere das GW-Dress über und ist damit der erste Rückkehrer des Teams. Wie häufig Henk für den TTC zum Einsatz kommen wird, ist zu Saisonbeginn unklar: Erstens ist er über drei Jahre raus aus dem Tischtennissport und will sich erst einmal wieder in Form bringen. Zweitens ist er nicht gerade verletzungsunanfällig, sodass man bei GW hofft, dass er seine Reaktivierungspläne komplikationslos in die Tat umsetzen kann. Kann er einigermaßen trainieren und bleibt fit, ist er auch in seinem leicht fortgeschrittenen Alter für jeden Spieler in der NRW-Liga ein gefährlicher Gegner. 

Hinter diesen beiden erscheinen zwei weißrussische Backups auf dem Meldeformular: Dmitry Davidovich und Andrei Kozel können vereinzelt eingesetzt werden, wenn oben Not am Mann sein sollte.

Besonders groß ist die Freude bei GW über die Rückkehr eines echten Eigengewächses: Niklas Ostrowski hatte vor einigen Jahren GW in Richtung Kamen den Rücken gekehrt. Jetzt ist er wieder zurück und wird am mittleren Paarkreuz eine gute Verstärkung für die Mannschaft sein und vor allem das Training sehr bereichern. Als Linkshänder, übrigens  als einer von vieren im Team, gilt er als besonders doppelstark und wird hoffentlich nicht allzu oft am oberen Paarkreuz auflaufen müssen: „Je häufiger wir mit Niklas in der Mitte antreten können, desto größer sind unsere Chancen auf den Klassenerhalt“.

Wieder genauso heiß wie in früheren Jahren ist Uwe Witte. Nachdem es in der Vergangenheit nach Verletzungen und Erkrankungen sehr ruhig um ihn geworden war, lässt Uwe es seit November wieder richtig „klingeln“. Er hat viele Kilos gelassen, ist in seinem Trainingseifer kaum zu bremsen und belebt das Mannschaftstraining so ungemein, dass schon Ende Juli die Vorbereitung auf das Jahr nach dem Aufstieg begann. „Nicht nur für Uwe selbst, sondern auch für den gesamten Klub ist sein Wiedereinstieg ein enormer Gewinn“, freut sich Vatheuer darüber, dass  „wieder Stimmung in der Halle ist.“

Auch Bernd Sonntag wird wieder das ein oder andere Spiel für die Zweite bestreiten. Dass er sogar schon beim Training gesichtet wurde, deutet darauf hin, dass er vielleicht einmal ähnlich wie Uwe auch wieder regelmäßig zum Schläger greifen könnte. Die Mannschaft würde sich freuen, denn der ehemalige Deutsche Jugend- und Seniorenmeister wäre bei regelmäßigem Training unzweifelhaft der spielstärkste der Ü50-Spieler des Sextetts.

Da könnte auch Martin Vatheuer nicht mithalten, auch wenn er nach über eineinhalb Jahren Trainingsrückstand wegen diverser Verletzungen bei den Trainingseinheiten schon wieder einen recht guten Eindruck hinterlässt. Der GW-Vorsitzende hofft, nach langer Zeit wieder einmal schmerzfrei die Meisterschaftsspiele absolvieren zu können.

Der nächste Rückkehrer zu GW ist - wie sollte es auch anders sein - natürlich Linkshänder: Thomas Jäggle reiht sich nach über 25 Jahren wieder ein in die Spielberechtigungsliste des Vereins, bei dem er sein feines Händchen hat ausbilden lassen. Kurios, warum er überhaupt damals wechselte. “Nach einer langen Nacht im Bootshaus ließ meine Mutter Popi (Anm.: Martin Pospisil, langjähriger Top-Spieler des TTC Pelkum) bei uns rein…kurz unterschrieben…und beim Aufstehen um 13 Uhr wusste ich nichts mehr davon.“

Thomas war dann in drei verschiedenen Vereinen aktiv, die er allesamt als Spieler und teilweise auch Manager hochbrachte. 1990-98 TTC Pelkum von der Bezirksklasse bis in die Verbandsliga, 1999-2011 Fortuna Walstedde von der Bezirksklasse bis in die Oberliga und 2011-2018 SC Wewer von der Bezirksklasse bis in die Oberliga. Daher kennt er nur ein Ziel für die kommende Saison: Aufstieg in die Oberliga:-)

Wirklich weg war er nie, da seine Mitgliedschaft nie ruhte und er beim Training ein immer gern gesehener Gast war. Seine Doppelqualitäten sind bekannt und auch im Einzel wird sich so mancher an seinen Aufschlägen in Kombination mit seiner Noppe die Zähne ausbeißen.

Stefan Fuchs ist aus der Mannschaft kaum wegzudenken, auch wenn er sich mehr und mehr der Förderung seines Sohnes verschrieben hat. Als einer der wenigen Rechtshänder im Team wird er natürlich im Doppel dringend benötigt, um wenig Erfolg versprechende Links-/Linkskombination zu vermeiden. Läuft Stefan erst einmal heiß und trippelt zwischen den Ballwechseln, wird er am unteren Paarkreuz in der  NRW-Liga ein guter Mann sein.

Ebensolches gilt auch für Christopher Hilbig: Er hat sich eigentlich mehr dem Training verschrieben; dennoch hofft die Mannschaft auf einige Einsätze: Wenn er nur 80% der Trainingsleistungen in den Wettkampf überträgt, dann wird er auch wieder Spaß an den Spielen mit seiner Mannschaft finden.

Der Kader der zweiten Mannschaft weist elf Spieler auf: So sollte es möglich sein, dass zumindest in jedem Spiel sechs Spieler mit NRW-Liga-Format an die Tische treten. Vielleicht gelingt es ja, die Klasse zu halten!

Hinrundenaufstellung:

Nr. 1: Henning Zeptner

Nr. 2: Henk van Spanje

Nr. 3: Niklas Ostrowski

Nr. 4: Uwe Witte

Nr. 5: Bernd Sonntag

Nr. 6: Thomas Jäggle

Nr. 7: Stefan Fuchs

Nr. 8: Martin Vatheuer

Nr. 9: Christopher Hilbig

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