Grünweiß siegt 6:2 gegen Celle und verlässt die Abstiegsränge

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 28. Januar 2019

Mit einer bärenstarken Leistung setzt sich Grünweiß mit 6:2 in eigener Halle vor 150 begeisterten Fans gegen Celle durch und schließt in der Tabelle nach Pluspunkten zu den Niedersachsen auf. Das junge Team aus Celle mit gleich drei deutschen U23-Nationalspielern war der erwartet starke Gegner. Am Anfang war es total ausgeglichen und statt 3:1 hätte es auch 1:3 stehen können.

Begeisterte die Fans: Yukiya Uda

In den Doppeln merkte man den Grünweißen an, dass sie in diesem wichtigen Spiel hochmotiviert waren. Engemann/Mühlbach holten sich den ersten Satz gegen die früheren Jugend-Europameister im Doppel Hippler/Hohmeier und Eloi/Uda gingen gar schnell mit 2:0 gegen Meissner/Xu in Führung.

Dann aber drehten die Gäste auf. Hippler/Hohmeier holten sich drei Sätze in Folge und gewannen ihr Match am Ende relativ sicher. Am Nebentisch glichen die Gäste aus Celle zum 2:2 aus. Es drohte ein Fahlstart für Grünweiß. Im fünften Satz waren Eloi/Uda aber dauerhaft in Führung und siegte 11:7. Damit stand es 1:1 nach den Doppeln.

Am unteren Paarkreuz dann nichts für schwache Nerven. Die Celler holen sich jeweils relativ schnell den ersten Satz. Hippler spielte dabei gegen Uda  groß auf. Auch im zweiten Satz ging es so weiter, aber Uda konnte zumindest dran bleiben. Hippler führte 10:8, hatte dann noch zweimal Satzball in der Verlängerung, aber Uda behielt die Nerven und schaffte den Satzausgleich. Das löste den Knoten und der Japaner spielte plötzlich Weltklasse-Bälle. Ein ums andere Mal schlug es bei Hippler ein und Uda gewann 3:1.

Eloi schaffte den Satzausgleich gegen Meißner, war dann 1:2 zurück als er klar mit 5:11 verlor. Dann aber bekam auch er mehr und mehr Zugriff auf das Spiel und holte sich mit guten Treffern den vierten Durchgang.

Im 5. machte er so weiter, führte bereits 4:1, macht den Punkt zum 5:1, aber der Schiedsrichter hatten den Ballwechsel unterbrochen, weil sich eine Netzschraube gelöst und im Ballwechsel zu Boden gefallen war. Der Franzose ließ sich dadurch kurz aus der Ruhe bringen und musste das 4:4 hinnehmen. Dann aber fand er die Linie wieder und siegte 11:6.

Damit hieß es 3:1 zur Pause.

Am unteren Paarkreuz traf Hermann Mühlbach auf den russischen Alt-Internationalen Fedor Kuzmin. Den ersten Durchgang holte sich Mühlbach in der Verlängerung. Dann aber spielte Kuzmin immer sicherer, machte deutlich weniger Fehler und siegte 3:1.

Das Parallelspiel dominierte zu Beginn Gerrit Engemann gegen seinen U23-Nationalkader-Kollegen Nils Hohmeier. Gerrit führte 2:0, dann schlug Hohmeier. Dann schlug der Celler zurück, sicherte sich den 3. Abschnitt und war im vierten Satz bereits 10:4 vorne. Gerrit blieb aber im Match, kämpfte sich Punkt für Punkt heran und glich aus zum 10:10. Dann hieß es sogar Matchball für den Hammer. Hohmeier regte sich über seine Negativserie auf, trat gegen den Tisch. Da er schon eine Gelb-Verwarnung hatte, kassierte er Gelb/Rot, was gleichbedeutend mit einem Punkt für Engemann und damit dem Spielgewinn für Grünweiß war.

Yukiya Uda bekam es dann mit Cedric Meissner zu tun, den er bis auf eine kleine Schwächephase gegen Ende des 3. Satzes klar dominierte. Uda hatte bei 2:0 und 10:7 drei Matchbälle, die er nicht nutzen konnte. In der Verlängerung, die er mit 13:11 gewann profitierte er von zwei Aufschlagfehlern seines Kontrahenten.

Den Siegpunkt für Grünweiß holte Damien Eloi, der mit 3:1 gegen Hippler gewann.

Grünweiß verlässt mit diesem Sieg die Abstiegsränge und hat bei einem erneuten Heimspiel am kommenden Sonntag um 15 Uhr die Möglichkeit, sich weiter Luft zu verschaffen.

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